Onom Agemo & The Disco Jumpers feat. Ahmed Ag Kaedy

Samstag, den 25.06.2022, 20 Uhr

Ein in Berlin entstandenes Projekt um den Desert Blues Gitarristen Ahmed Ag Kaedy aus Nord-Mali. Minimale Grooves und verflochtene Songstrukturen zwischen Tradition und Moderne.

Ein Freund der Band reiste im Februar 2017 nach Mali, dort traf er den Tuareg Ahmed Ag Kaedy und es entstand die Idee, ihn nach Berlin zu holen um seinen Wüstensound mit der hiesigen Afro-und Jazz-Szene zu verschmelzen. Ahmeds Wurzeln stammen tief aus der Sahara Wüste, einem abgelegenen Ort weit hinter der Tuareg Stadt Kidal. Er komponiert seine Stücke nachts am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel oder tagsüber, wenn er vor der sengenden Sonne und den Sandstürmen vermummt, stundenlang auf dem Kamel durch die Wüste reitend nach Ziegen sucht. Seinen 12V Verstärker hat er immer am Sattel befestigt. Mit seiner Gitarre auf den Knien, spielt er so im Rhythmus seines Fortbewegungsmittels. Kein Wunder das er seine Kompositionen „den Beat der Kamele zum Tanzen bringt“ nennt. In Berlin war Onom Agemo gerade dabei ihr neuestes Album einzuspielen, da bot sich die Gelegenheit mit Ahmed Ag Kaedy eine Single auf dem Agogo Records zu veröffentlichen. Seine Texte behandeln aktuelle Themen der Tuareg, die für ihre eigene Identität und Unabhängigkeit kämpfen, sich aber gleichzeitig zwischen der Globalisierung und islamistischen Extremisten gefangen sehen.

Ahmed Ag Kaedy – voc, leadguitar
Johannes Schleiermacher – tenorsax, flute
Jörg Hochapfel – keyboards
Kalle Zeier – rhythm guitar
Kalle Enkelmann – bass
Bernd Oezsevim – drums

Köstliches aus der Küche des Gasthauses ab 18 Uhr, bitte reservieren unter 05848-1259.

Veranstaltungsort: Gasthaus Wiese, Gedelitz
Eintritt: 20,00 EUR/Mitglieder/Ermäßigungen: 15,00 EUR; junge Menschen bis 18 Jahre frei
Reservierung: verein@wendlandjazz.de oder 0178 6820016

TRIO BENARES

Samstag, den 13.08.2022, 20 Uhr

„Spannend, virtuos, sinnlich, schön“!

Seit vielen Jahrzehnten gibt es eine starke Anziehungskraft zwischen indischer klassischer Musik und Jazz, ist doch die Improvisation zentraler Bestandteil beider Musikrichtungen.

Gegründet in 2014 setzt das Trio Benares diese geschichtsträchtige Tradition von Begegnungen fort.

Als Teil einer seit sieben Generationen bestehenden Musikerfamilie hat sich Deobrat Mishra mittlerweile einen prominenten Platz als Sitarspieler unter den Musikern seiner Generation erspielt. Mit seinem 22-jährigen Neffen Prashant Mishra, einem „Rising Star“ der indischen Tablaszene, bildet Deobrat Mishra eine perfekt eingespielte Symbiose. Roger Hanschel, ein Meister seines Instruments und sicherlich einer der extravagantesten Saxophonisten der zeitgenössischen Musik trifft mit seinem warmen Klang und Facettenreichtum auf den sinnlichen und brillianten Sound der Sitar, seine rhythmische Finesse erfährt in der Virtuosität von Prashant Mishras Tablaspiel. seine Entsprechung. Das Trio Benares bildet eine perfekte Einheit.

Es ist, als ob die Drei nur aufeinander gewartet haben.

Roger Hanschel – Saxophone
Deobrat Mishra – Sitar
Prashant Mishra – Tabla

Köstliches aus der Küche des Gasthauses ab 18 Uhr, bitte reservieren unter 05848-1259.
Veranstaltungsort: Gasthaus Wiese, Gedelitz
Eintritt: 20,00 EUR/Mitglieder/Ermäßigungen: 15,00 EUR; junge Menschen bis 18 Jahre frei
Reservierung: verein@wendlandjazz.de oder 0178 6820016

Janning Trumann 4 ROOTS & RIOTS

Samstag, den 03.09.2022, 20 Uhr

Musik, die nach innen geht, statt bestaunt auf der Oberfläche zu verdampfen, ein Sound, der gehört werden muss, weil er gehört werden will, der aufhorchen lässt, weil er das Ergebnis einer langen und intensiven Einlassung aufs Wesentliche ist.

Laut dem Deutschlandfunk ist Janning Trumann der profilierteste und umtriebigste unter den jungen deutschen Jazzposaunisten und gehört zu den herausragenden Vertretern der Kölner Jazzszene.*

Das Zusammenspiel von ROOTS & RIOTS steht für couragierten Aufbruch und den Wunsch, über vormalige Horizonte hinauszugehen. Janning Trumann und seine Mitmusiker zeigen Gestaltungswillen, der sich aus intensiven Interaktionen speist und beweist, dass eine Band viel mehr ist als die bloße Summe ihrer Mitglieder. So transzendieren sie den Geist des Jazz überzeugend in die Gegenwart. Sie bewahren nicht die Asche, sondern schüren die Glut.

Der Ton macht die Musik. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Posaunist Janning Trumann, Pianist Lucas Leidinger, Bassist Florian Herzog und Drummer Thomas Sauerborn spielen als Janning Trumann 4 bereits seit sechs Jahren zusammen. Gemeinsam haben sie sich den guten Ton auf die Fahnen geschrieben. Ihr Sound lässt aufhorchen, weil er das Ergebnis einer langen und intensiven Einlassung aufs Wesentliche ist.

Bislang arbeitete die Janning Trumann 4 rein akustisch. Auf ihrem neuen Album „Roots & Riots“ wird der Sound des Quartetts nun teilweise durch E-Bass, Synthesizer und einige Effekte auf der Posaune elektrifiziert. Entsprechend umfangreicher wird nicht nur die Klangpalette der Gruppe, sondern auch ihr Ausdrucksspektrum. Jedes Stück geht in eine andere Richtung. Geplant war das so keineswegs. Die Vielfalt der musikalischen Farbmuster ergibt sich aber nicht allein aus den zusätzlichen Instrumenten, sondern viel mehr aus der Arbeit des letzten Jahres.

 

Janning Trumann – trb, effects, comp.
Lucas Leidinger – p / synth
Florian Herzog – b, e-b
Thomas Sauerborn – dr

 

Köstliches aus der Küche des Gasthauses ab 18 Uhr, bitte reservieren unter 05848-1259.

Veranstaltungsort: Gasthaus Wiese, Gedelitz
Eintritt: 20,00 EUR/Mitglieder/Ermäßigungen: 15,00 EUR; junge Menschen bis 18 Jahre frei
Reservierung: verein@wendlandjazz.de oder 0178 6820016

trio akk:zent

Samstag, den 05.11.2022, 20 Uhr

Auf vielfachen Wunsch wieder bei uns:
Das Trio Akkzent sprengt Grenzen, seit sich die beiden Akkordeonspieler Paul Schuberth aus Steyr und Johannes Münzner aus Wien bei einem Akkordeonworkshop von Professor Friedrich Lips in Imst trafen – es war fast so etwas wie musikalische Liebe auf den ersten Blick, ein ähnliches Verständnis von Musik.

Eine groovige Minimalmusic-Nummer entpuppt sich als Akkordeontechnostück, der Pop kommt als ironisch springender Jazz daher, atonale Klänge wechseln sich mit orchestralen Klängen ab, beim Tango weiß man nicht, ob er jetzt argentinisch, französisch oder gar fernöstlich ist.

Das Trio Akkzent sprengt Grenzen, seit sich die beiden Akkordeonspieler Paul Schuberth aus Steyr und Johannes Münzner aus Wien bei einem Akkordeonworkshop von Professor Friedrich Lips in Imst trafen – es war fast so etwas wie musikalische Liebe auf den ersten Blick, ein ähnliches Verständnis von Musik. Zusammen mit der ebenfalls aus Steyr stammenden und vier Saxophone beherrschenden Victoria Pfeil eröffnen sich dem Zuhörer in dieser Besetzung ungewöhnliche klangliche Erfahrungen, die nicht so leicht einzuordnen sind. Der Titel der neuen CD „so oder so“ zeigt auf doppeldeutige Weise, dass die drei Jungmusiker sich dessen vollauf bewusst sind, denn sie machen es ja so oder so „so oder so“.

Sie vereinen sie die Stiloffenheit, die das Akkordeon ohnehin mit sich bringt, und den Facettenreichtum der vier Saxophone mit reifer Leichtigkeit und jugendlichem Ernst, entlocken den tongewaltigen Instrumenten Musik, die wohl irgendwo im Grenzbereich oder gar außerhalb der Grenzen zwischen Worldmusic, Jazz, Pop, Neuer Musik und Techno liegt.

Paul Schuberth - Akkordeon, Gesang, Komposition
Johannes Münzner - Akkordeon, Gesang, Komposition
Victoria Pfeil - Saxophone, Gesang, Komposition

 

Köstliches aus der Küche des Gasthauses ab 18 Uhr, bitte reservieren unter 05848-1259.

Veranstaltungsort: Gasthaus Wiese, Gedelitz
Eintritt: 20,00 EUR/Mitglieder/Ermäßigungen: 15,00 EUR; junge Menschen bis 18 Jahre frei
Reservierung: verein@wendlandjazz.de oder 0178 6820016

HI5

Samstag, den 12.11.2022, 20 Uhr

Pulsierende Grooves stehen in deren Kompositionen ebenso im Mittelpunkt wie meditative Klangbilder und halsbrecherische Improvisationen. Komplexe Strukturen treffen auf eingängige Melodien, Minimal-Music-Elemente auf Jazz und Rock, Bezüge zur Tradition stehen der Suche nach neuen Klängen gegenüber. Häufig setzen sich die Stücke dieser Band aus eigenständigen Teilen zusammen und erzählen dabei kleine Geschichten ohne Worte, die zu einer großen Erzählung zusammenfließen. Mit dem zweiten Album „Tangled Simplicity“ beweisen die vier Tiroler, dass auch Instrumentalmusik unter die Haut gehen kann.
Die Addition von technischer Versiertheit und dem perfekten gegenseitigen Verständnis der vier jungen Musiker erzeugen einen erfrischenden und absolut mitreißenden Bandsound. Das Quartett lässt die großen musikalischen Parameter Melodie, Harmonie und Rhythmus in mal lyrischen, mal wuchtigen, teils verwunschenen, manchmal hymnischen Stücken ineinander aufgehen und performt diese mit unglaublicher Dynamik.
Der sanfte Wechsel von Entspannung und Erregung, Komplexität und Einfachheit ist es, der die Musik auszeichnet.

Hi5 – eine Band, die Grenzen sprengt


Chris Norz: drums
Philipp Ossanna: guitar
Matthias Legner: vibraphone
Clemens Rofner: bass

 

Köstliches aus der Küche des Gasthauses ab 18 Uhr, bitte reservieren unter 05848-1259.

Veranstaltungsort: Gasthaus Wiese, Gedelitz
Eintritt: 20,00 EUR/Mitglieder/Ermäßigungen: 15,00 EUR; junge Menschen bis 18 Jahre frei
Reservierung: verein@wendlandjazz.de oder 0178 6820016